ON KUL(TOUR) IN VÖLPKERADO

Kinderstadt Völpkerado

Ich war heute bei der coolsten Stadtratssitzung ever: in Völpkerado.

Die „Kinderstadt Völpkerado“ bot in dieser Woche allen teilnehmenden Kindern aus dem ländlichen Raum um Völpke, ganz spielerisch zu erfahren, wie “ihre” Stadt als Gemeinwesen in Demokratie, Ökologie, Medien und Wirtschaft funktioniert.

Das von Schulsozialarbeiter*innen in der Börde initiierte Projekt ging heute zu Ende und ich durfte bei der abschließenden Stadtratssitzung miterleben wie sich die Naturschützer mit Investoren für nachhaltige Aufforstung zu einem Kompromiss zusammengefunden haben. Ich durfte auch Bogen schießen, ein Trickfilmprojekt kennenlernen, das Arbeitsamt, die Bank – denn gezahlt wurde dort mit Völpketalern.

Ein unendlich bereicherndes Projekt, das zeigt, mit wie viel Engagement, Kreativität und Anspruch unsere Schulsozialarbeiter*innen ihr Möglichstes geben um Kulturelle Teilhabe, Bildung und Freizeitgestaltung für alle Kinder gleichermaßen im ländlichen Raum zusammen zu führen.

Umso unverständlicher ist es, dass unsere Schulsozialerarbeiter*innen Jahr für Jahr um ihre Anstellung bangen müssen. Deshalb muss Schulsozialarbeit ein fester Bestandteil von schulischer Arbeit werden – an jeder Schule und dauerhaft. Dafür muss sie im Jugendhilferecht als Regelaufgabe verankert werden.

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