Pressemitteilungen

CDU-Sommerfest bei "Nius"-Finanzier: Julia Klöckner ist spätestens jetzt nicht mehr als Bundestagspräsidentin tragfähig

Pressestatement vom 18. August 2025

"Es war absehbar, dass im Zuge des Rechtsrucks unter Friedrich Merz auch der Prozess der Normalisierung rechtspopulistischer und rechtsextremer Positionen Fahrt aufnehmen wird. Aber dass sich dieser so schnell vollzieht und noch dazu maßgeblich von der zweithöchsten Repräsentantin der Verfassungsorgane des Bundes, die quasi im Wochenrhythmus die Überparteilichkeit ihres Amtes beschädigt, vorangetrieben wird, ist schockierend. Julia Klöckner ist spätestens jetzt nicht mehr als Bundestagspräsidentin tragfähig. Bereits die Nähe zu einem Großspender der Union hat mehr als ein Geschmäckle. Dass sie zur Verteidigung ihres Auftritts, die taz mit dem rechtpopulistischen Hetz-Portal "Nius" gleichsetzt, zeigt jedoch wie ungeeignet sie für ihren Job ist. Leider werden aber weder die, immer mehr ins rechte Lager abdriftende Union, noch die rückgratlose SPD, etwas daran ändern, dass die politische Kultur in diesem Land zielgerichtet von ganz oben weiter beschädigt wird."

Mögliche Übernahme von ProSiebenSat.1 durch den Berlusconi-Konzern: Senderkonzerne dürfen nicht zum Spielfeld von rechten Milliardären werden!

Pressestatement vom 18. August 2025

"Ich bin froh, dass die drohende Übernahme von ProSiebenSat.1 durch den Berlusconi-Konzern noch nicht vollzogen wurde, und ich hoffe auch, dass sie scheitert. Durch die Übernahme würde die rechte Mediengruppe großen Einfluss auf die Meinungsbildung hierzulande bekommen. Die Anteilseigner stehen jetzt in der Verantwortung, dies zu verhindern. Es wäre hochgradig demokratiegefährdend, wenn immer größere Teile unserer Medienlandschaft in die Hände einzelner rechter Milliardäre gerieten. Senderkonzerne dürfen nicht zum Spielfeld von Milliardären werden. Die öffentliche Meinungsbildung darf nicht von Profitinteressen und politischem Einfluss dominiert werden. Wir brauchen stattdessen mehr unabhängigen Journalismus und eine Stärkung kritischer gesellschaftlicher Debatten.

Wenn Pier Silvio Berlusconi von einer 'gemeinsamen Vision', die eine 'klare Richtung' vorgeben soll, spricht, klingt das bereits nach massiver Einflussnahme auf Programm und Inhalte. Denn wer ankündigt, die Richtung von Medienkonzernen bestimmen zu wollen, will in die redaktionelle Unabhängigkeit eingreifen. Die Zusicherung, die Identität von ProSiebenSat.1 zu bewahren, wirkt da wie eine Beruhigungspille. Besonders besorgniserregend ist die notorische Nähe von Media for Europe zu rechtspopulistischen und menschenfeindlichen Positionen. Wer in Italien durch sein Medienunternehmen jahrelang ein sexistisches Frauenbild propagiert hat, sollte den deutschen Diskursraum nicht mitbestimmen können."

Weimer - Brandmauer gegen Demokratie?
Kulturstaatsminister diffamiert lieber Die Linke anstatt in der Kulturpolitik zu liefern

Pressemitteilung vom 13. August 2025

„Wer AfD und Linke in einem Atemzug nennt, verharmlost Rechtsextremismus und delegitimiert demokratische Parteien“, erklären die Landesvorsitzende Janina Böttger (MdB), und David Schliesing (MdB), medienpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion, zu den jüngsten Äußerungen des Kulturstaatsministers Wolfram Weimer. 

„Die AfD ist vom Verfassungsschutz in Teilen als gesichert rechtsextremistisch eingestuft und arbeitet offen an der Demontage der Demokratie. Die Linke steht dagegen klar für soziale Gerechtigkeit, demokratische Teilhabe und kulturelle Vielfalt. Wer beides ‚gleichermaßen schlecht für Deutschland‘ nennt, verrät ein bedenkliches Verständnis von Demokratie.

Weimer treibt seinen konservativen Kulturkampf weiter voran, nachdem er gerade erst ein Genderverbot in seiner Behörde angeordnet hat. Seiner eigentlichen Aufgabe, der Sicherung der Qualität und Vielfalt von Kulturinstitutionen, der Förderung und des Schutzes von Kulturschaffenden, insbesondere in der Freien Szene, sowie der Medienlandschaft kommt er dagegen nicht annähernd nach. Aus dem Meinungspublizisten Weimer ist der Meinungsminister Weimer geworden. Das wird aber dem Amt eines Kulturstaatsministers beileibe nicht gerecht. Statt die Kürzungen im Haushalt der Vorgängerregierung zu vollziehen, sollte Weimer die Kulturlandschaft nachhaltig stärken und resilient gegen die Feinde der Demokratie machen. Aber der Kulturstaatsminister reiht sich lieber in die Riege der Unionsministerinnen und -minister ein, die vor allen Dingen durch markige Worte und Symbolpolitik Schlagzeilen produzieren wollen, anstatt das Leben aller in unserem Land lebenden Menschen zu verbessern.“ 

„Gerade in einem Bundesland wie Sachsen-Anhalt, wo demokratische Mehrheiten ohne die Linke in Zukunft schwerer zu bilden sein könnten, ist solch eine Rhetorik brandgefährlich. Herr Weimer sollte sich gut überlegen, ob er weiter Brandmauern gegen Demokraten hochzieht – oder ob er beginnt, echte Brandmauern gegen Rechtsextremismus zu errichten“, so Janina Böttger abschließend.

Schliesing: Bundesregierung lässt Mehrgenerationenhäuser bei Barrierefreiheit im Stich

Pressemitteilung vom 29. Juli 2025

Aufgrund „beschränkt zur Verfügung stehender Haushaltsmittel“ wird es keine weitere Förderung für altersgerechtes Umbauen, geschweige denn für eine Ausweitung der Förderung auf Mehrgenerationenhäuser geben. Dies bestätigte die Bundesregierung auf Nachfrage des Abgeordneten David Schliesing, der für Die Linke den Wahlkreis Börde-Salzlandkreis im Bundestag vertritt.

David Schliesing kritisiert das Vorgehen als verantwortungslos: „Nachdem die Bundesregierung die Mittel für Mehrgenerationenhäuser trotz stark gestiegener Betriebskosten nicht erhöhen will, lässt sie diese wichtigen Einrichtungen nun auch bei der Erreichung kompletter Barrierefreiheit im Stich. Nur 58 Prozent der Mehrgenerationenhäuser sind komplett barrierefrei. Somit wird einem entscheidenden Teil der Nutzerinnen und Nutzer der Zugang erschwert oder verunmöglicht. 

Dass die zuständige Ministerin Karin Prien bei den Aktionstagen der Mehrgenerationenhäuser im Mai in Berlin öffentlichkeitswirksam mit Sarah Wiener gekocht hat, erzeugt schöne Bilder, hilft aber den vielen mit finanziellen Problemen kämpfenden Einrichtungen kein Stück weiter. Ich fordere die Bundesregierung auf, schönen Bildern und warmen Worten endlich Taten folgen zu lassen. Das Bundesprogramm für Mehrgenerationenhäuser muss verstetigt und die Mittel hierfür erhöht werden. Zudem muss das Förderprogramm für „Altersgerechtes Umbauen“ fortgesetzt und auf Mehrgenerationenhäuser ausgeweitet werden. Ältere und eingeschränkte Menschen wörtlich vor der Tür im Regen stehen zu lassen, ist absolut inakzeptabel.“

Linke kritisiert Unterfinanzierung bei Mehrgenerationenhäusern 

Pressemitteilung vom 26. Juli 2025

Statement von Mandy Eißing, MdB, und David Schliesing, MdB:

"Trotz steigender Kosten gibt es keinen Cent mehr für die Mehrgenerationenhäuser (MGH). Die Bundesregierung verweigert den MGH somit jede finanzielle Anpassung an die aktuelle Krisenlage und lässt sie im Regen stehen. Außerdem gibt es weder konkrete Pläne für die Zeit nach dem Auslaufen des aktuellen Bundesprogramms im Jahr 2028, noch reagiert die Bundesregierung auf die akuten finanziellen Belastungen der Häuser, von denen einige aufgrund der vorläufigen Haushaltsführung des Bundes sogar vor dem Aus stehen könnten. Das ist extrem bitter und frustrierend. Und es passt überhaupt nicht zu den Sonntagsreden von Union und SPD, in denen immer die wichtige Arbeit der MGH gelobt wird. Die Linke fordert deshalb, das Bundesprogramm nicht nur fortzusetzen, sondern weiterzuentwickeln: mit langfristiger Planungssicherheit und einer Anpassung an die gestiegenen Kosten sowie speziellen Förderungen zum Ausbau der Barrierefreiheit“, erklären die beiden Linken Bundestagsabgeordneten Mandy Eißing und David Schliesing zur Antwort der Bundesregierung auf eine entsprechende Kleine Anfrage der Linksfraktion.

„Wir begrüßen, dass die Förderung grundsätzlich weiterläuft – aber es ist schlicht bitter, dass die Bundesregierung trotz steigender Inflation an einer seit Jahren unveränderten Fördersumme festhält und die Mehrgenerationenhäuser in dieser angespannten Lage weiter im Unklaren über ihre zukünftige Förderung lässt. Denn die gleichbleibende Pauschale wird den tatsächlichen Bedarfen längst nicht mehr gerecht“, kritisiert die Thüringer Abgeordnete Mandy Eißing. „Auch dass sich der Anteil der vollständig barrierefreien MGH, nach Angaben der Bundesregierung, seit Jahren kaum verändert hat und nach wie vor viel zu niedrig liegt, ist ein dringendes Problem, das schnell angegangen werden muss.“

„Für viele Häuser geht es ums Überleben. Zum Glück musste bislang noch kein MGH schließen und ich hoffe das bleibt auch bis zur Verabschiedung des Haushalts 2025 im September so. Aber es reicht überhaupt nicht aus, in finanziellen Schwierigkeiten steckenden MGH zu sagen, dass sie sich doch frühzeitig an das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben wenden können, um im Einzelfall Lösungsmöglichkeiten zu erörtern. Von konkreten Überbrückungsmaßnahmen im Notfall fehlt jede Spur. Wir werden die laufenden Haushaltsberatungen und die Entwicklungen zur weiteren Förderung ab 2028 jedenfalls genau verfolgen. Wenn die Bundesregierung weiter massiv mit dem Rotstift bei Orten der Begegnung ansetzt, wenn Häuser schließen müssen, weil sie die Summen zum Erhalt nicht mehr aufbringen können, gefährdet die Bundesregierung wichtige soziale Infrastruktur an Orten, wo es oft ohnehin nicht viele Anlaufstellen gibt“, so David Schliesing, Linken-Abgeordneter aus Sachsen-Anhalt.

Hier die Antwort auf unsere Anfrage.

Schliesing: BSW mutiert zum Wegbereiter des Faschismus

Pressemitteilung vom 01. Juli 2025

„Sahra Wagenknecht hat offenbar ihren politischen und moralischen Kompass völlig verloren. Wer sich zum Stichwortgeber und Wegbereiter eines neuen Bündnisses von Konservativen und Faschisten macht, hat historisch nichts begriffen und politisch komplett die Seite gewechselt. Als verlässliche Bündnispartnerin im Kampf gegen Rechts taugte das BSW zwar noch nie, aber das Wagenknecht nun zur Abrissbirne der eh schon wackligen Brandmauer zur rechtsextremen AfD mutiert, ist eine Vollkatastrophe“, erklärt David Schliesing zur Forderung der BSW-Vorsitzenden Sahra Wagenknecht, die CDU solle eine Koalition mit der AfD in Sachsen-Anhalt nicht länger ausschließen. Schliesing, der für Die Linke den Wahlkreis Börde-Salzlandkreis im Bundestag vertritt, weiter:


„Wer ernsthaft behauptet, die Brandmauer sei eine „undemokratische Dummheit“, hat nicht begriffen, wofür die Mauer steht: Für den Schutz unserer offenen, vielfältigen, demokratischen Gesellschaft. Und offenbar hat Wagenknecht auch nichts aus der Geschichte, geschweige denn aus dem Scheitern ihres BSW bei der Bundestagswahl gelernt: Hitler kam nur mit Hilfe und im Bündnis mit den Konservativen an die Macht. Alle, denen die Demokratie am Herzen liegt, müssen eine Neuauflage verhindern. Und die Wähler:innen, die dem BSW am Ende fehlten, hat Wagenknecht vor allem mit ihrer rassistischen Wahlkampfrhetorik und einem Rechtskurs verloren. Was mir aber Mut macht, ist, dass zwei Drittel der Menschen in Sachsen-Anhalt eine AfD-Regierung ablehnen. Sie haben erkannt, dass Rechtsextremismus keine Lösungen bietet, sondern unsere Gesellschaft spaltet, Menschen ausgrenzt und entrechtet, soziale Probleme verschärft, die Reichen noch reicher macht und unsere demokratische Zukunft massiv gefährdet. Die AfD ist keine normale konservative Partei, sie ist eine rechtsextreme Gefahr für unsere Demokratie. Wer mit ihr koaliert, macht sich mitschuldig an der politischen Normalisierung des Hasses. Deshalb fordere ich: Die AfD muss als verfassungsfeindliche Partei endlich verboten werden. Aber ein Verbot allein reicht nicht aus. Wir brauchen soziale Gerechtigkeit, politische Aufklärung und einen aktiven Antifaschismus, vor Ort, im Parlament und auf der Straße. Nur so können wir die Demokratie schützen. Anders als Wagenknecht steht Die Linke für eine starke Brandmauer gegen Rechts, für Vielfalt, Zusammenhalt und eine demokratische Zukunft.“

David Schliesing bei der Budapest Pride 2025: „Solidarität ist stärker als Verbote“ 

Pressemitteilung vom 30. Juni 2025

Am vergangenen Wochenende reisten sechs Bundestagsabgeordnete der Partei Die Linke nach Budapest, um ihre Solidarität mit der ungarischen LGBTQI*-Community zu bekunden. Gemeinsam mit hunderttausenden Menschen gingen sie dort, trotz des Pride-Verbotsgesetzes und drohender Repression seitens der ungarischen Behörden, auf die Straße. 

David Schliesing, der für Die Linke den Wahlkreis Börde-Salzlandkreis im Bundestag vertritt, war Teil der Delegation und berichtet von der beeindruckenden Demonstration: 

„Budapest zeigt: Solidarität ist stärker als Verbote! Trotz Orbáns Pride-Verbotsgesetz sind wir gemeinsam mit hunderttausenden mutigen Demonstrant:innen laut für Liebe, Vielfalt und Menschenrechte auf die Straße gegangen. Im Angesicht internationaler Solidarität verlor das Gesetz seine Wirkmacht. Und die Pride war kein leiser Protest – ganz Europa schaute am Wochenende auf Budapest: Sie war kraftvoll, friedlich, hoffnungsvoll. Unsere Stärke liegt in der Gemeinschaft und im Zusammenhalt. Aus genau diesem Grund waren wir vor Ort. Damit zeigen wir, dass Europa nicht wegsieht und die Ungar:innen nicht allein lässt. Wer Menschenrechte angreift, greift uns alle an.

Die Delegation, die sich vom 27. bis 29. Juni in der ungarischen Hauptstadt aufhielt, traf sich u.a. mit Vertreter:innen der Rosa-Luxemburg-Stiftung Prag und deren politischen Partner:innen, dem Bürgermeister von Budapest, zahlreichen Amts- und Mandatsträger:innen aus ganz Europa, verschiedenen NGOs sowie der deutschen Botschafterin in Ungarn. In den Gesprächen wurde deutlich, wie die autoritäre Politik Viktor Orbáns das gesellschaftliche Klima in Ungarn zunehmend beeinflusst. Schliesing zieht alarmierende Parallelen zu queerfeindlichen Tendenzen in Deutschland:

„Die Regierung Orbán zeigt, was der Umbau zu einem autoritären Staat – mitten in Europa - bedeutet. Feindbilder werden systematisch geschürt, um gezielt Minderheitsrechte einzuschränken. Das richtet sich gegen all diejenigen, die nicht ins rechte Weltbild passen. Dass Pride-Paraden verboten werden, ist ein direkter Angriff auf die Versammlungs- und Meinungsfreiheit. Und sie lenken zudem davon ab, dass der Rückhalt für Orbán in der Bevölkerung schwindet, wie aktuelle Umfrageergebnisse zeigen. Dieses kompromisslose Vorgehen ist ein Warnsignal auch für uns in Deutschland: Wenn Julia Klöckner das Hissen der Regenbogenflagge am Reichstag verbietet und dem queeren Netzwerk der Bundestagsverwaltung die Teilnahme am Berliner CSD untersagt, dann sind das gefährliche Vorboten einer Politik, die Sichtbarkeit und Vielfalt unterdrücken will. Wir müssen dem entschieden entgegentreten.“

Pressemitteilung von Roland Claus, Vorstand der Erik-Neutsch-Stiftung

„Kapstadt kauft Kühe“ - Szenische Lesung im Rathaussaal der Stadt Schönebeck

Am 20. Juni 2025, dem Vorabend des Geburtstages von Erik Neutsch, lädt die Stiftung ab 17.00 Uhr zu einer szenischen Lesung ins Rathaus ein. Der Autor der Erzählung ist der Jurist Thomas Lipsky. Er ist der erste Preisträger beim letzten Literaturwettbewerb der „Neutsch-Stiftung“ für junge AutorInnen. In der Lesung wird eine fantastische Geschichte dargeboten, die in Südafrika spielt, aber auch viele Bezüge zur hiesigen Gesellschaft hat. Die Story ist voller überraschender Wendungen und brillant geschrieben.

Begrüßt werden die Gäste mit Akkordeonmusik von Martin Müller aus Magdeburg, der dann auch während der Lesung mehrmals zu hören sein wird. Hauptdarsteller ist der Schauspieler und Dramaturg David Schliesing, seit März auch Mitglied des Bundestages. Weitere Mitwirkende sind die Magdeburger Kulturschaffenden Charlotte Buchholz und Lothar Günther. Aus dem Salzlandkreis sind Sabine Dirlich und Tim Biermordt dabei.

Seien sie herzlich eingeladen, an der spannenden Aufführung teilzuhaben. Der Eintritt ist frei. Voranmeldungen sind erwünscht, aber nicht zwingend erforderlich. 

An diesem Abend wird die „Erik-Neutsch-Stiftung“ auch über die Fertigstellung des Manuskriptes der Neutsch-Biografie des Autors Gunnar Decker informieren, sowie über die Vorbereitung des nächsten Literaturwettbewerbes für junge Schreibende. Das Buch „Kapstadt kauft Kühe“ kann am 20. 6. erworben werden.

Als „Erik-Neutsch-Stiftung“ sind wir auch erfreut, dass es auf unsere Anregung inzwischen mit der Stadt Schönebeck eine Verabredung gibt, wo eine Straße oder ein Platz nach Werner Tübke benannt wird.

 

Neuer Bundestagsabgeordneter lädt zum „Frühstück mit links“ ein

Pressemitteilung vom 22. April 2025

Salzlandkreis. 

Der neugewählte linke Bundestagsabgeordnete David Schliesing und sein Wahlkreisteam laden am 28. April 2025 zum traditionellen „Frühstück mit links“ ein. Sie führen damit ein jahrelang bewährtes bürgernahes Format der politischen Arbeit seines Vor-gängers Jan Korte und der Bernburger Linken weiter. „Ich freue mich schon sehr auf den Termin. Er ist eine gute Gelegenheit für mich,um mit den Bürger*innen ins Gespräch zu kommen und mir einen Überblick über die aktuellen Themen und Sorgen im Wahlkreis zu verschaffen“, erklärt der für den Börde Salzlandkreis (WK 67) gewählte Kulturexperte der Linken. 

Das Frühstück beginnt am 28. April um 10 Uhr und findet im Wahlkreisbüro in Bernburg (Saale) in der Kleinen Wilhelmstraße 2 statt.

Schliesing: „Kultur muss als Staatsziel ins Grundgesetz und krisenfest finanziert werden“ 

Pressemitteilung vom 14. April 2025 

Berlin: „Der vorgelegte Koalitionsvertrag von Union und SPD ist auch im Bereich Kultur und Medien eine Enttäuschung. Bis auf wenige Punkte präsentiert sich die angebliche „Verantwortungskoalition“ deutlich ambitions- und verantwortungsloser als die Ampel, die ebenfalls nicht in der Kulturpolitik glänzte. Der explizite Verweis darauf, dass „alle Maßnahmen des Koalitionsvertrages unter Finanzierungsvorbehalt“ stehen, sowie die Vereinbarung, die Unterstützung für kulturelle Arbeit durch „KulturSponsoring, Mäzenatentum, private Stiftungen und Wirtschaftskooperationen auf eine breitere Basis“ stellen zu wollen, lassen Schlimmes befürchten. 

Sollten außerdem die Meldungen zutreffen, dass der Berliner Kultursenator Joe Chialo (CDU) neuer Staatsminister für Kultur und Medien wird, droht wie in Berlin auch im Bund eine rigide Kürzungspolitik, der sich die Linke entschieden entgegenstellen wird“, erklärt David Schliesing, der als Kulturexperte für den Wahlkreis Börde über die Landesliste der Linken in Sachsen-Anhalt neu in den Bundestag eingezogen ist. Schliesing weiter:

„Das Ergebnis der wochenlangen Koalitionsverhandlungen ist bitter. Die SPD konnte sich mit einem ihrer zentralen Wahlkampfversprechen nicht durchsetzen: Kultur wird weiterhin nicht als Staatsziel im Grundgesetz verankert. Gleichzeitig fehlen verbindliche Zusagen, bei der Bundeskulturförderung nicht zu kürzen. Vieles bleibt zudem vage, oft wird sich auf Prüfvorhaben und bestenfalls Verstetigungen beschränkt. 

Anders sieht es bei der Förderung des kulturellen Erbes der Heimatvertriebenen aus, die auf Druck der Union gleich ein eigenes Kapitel im Koalitionsvertrag bekommen hat. Dies ist umso bemerkenswerter, weil dort ansonsten viele andere Themen fehlen. So verlieren die Koalitionäre in spe z.B. kein Wort darüber, ob und wie sie die Bundestagsbeschlüsse zur Errichtung des Dokumentationszentrums „Zweiter Weltkrieg und deutsche Besatzung in Europa“ (ZWBE) sowie des „Deutsch-Polnischen Hauses“ umsetzen wollen. 

Bezeichnend ist auch, dass die Anerkennung als NS-Opfer für die als „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ Verfolgten oder die Erinnerung an die Zehntausenden von „Euthanasie“ und Zwangssterilisation Betroffenen offenbar für CDU/CSU und SPD keine Rolle mehr spielen. Dies ist inakzeptabel und die Linke wird auf die zeitnahe Umsetzung der Beschlüsse drängen. 

Kunst und Kultur sind unverzichtbar für eine offene und demokratische Gesellschaft. Sie muss den kreativ Tätigen ein sicheres Einkommen garantieren und zugleich für alle zugänglich sein. Deshalb muss Kultur als Gemeinschaftsaufgabe und Staatsziel im Grundgesetz krisenfest verankert und angemessen finanziert werden.“

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